Auf in den Kampf und keine Schwäche zeigen.
Am 30. November gab es das zweite Crossgolfturnier auf den Elbwiesen in Elster.
Aufgerufen haben dazu ein paar Leipziger Freunde die mit uns (oder auch gegen) ein paar Stunden Spaß haben, dazu auch noch Crossgolf spielen und ggf. auch noch Gewinnen wollten.
Das alles konnten wir ihnen auch bieten, dazu auch noch herrlichstes Wetter. Nicht das es nach Sonne die Woche davor ausgesehen hätte, aber wir haben unser möglichstes getan (auch immer brav aufgegessen) und schwupps, kam doch am Morgen die Sonne raus.
Wirklich viele der Leipziger haben sich dann doch nicht raus getraut, war ihnen sicherlich zu kalt und zu sonnig gewesen. Damit uns ein wenig warm wurde vor dem Start, gab es von einem kleinen Kanonenofen erwärmten Glühwein der doch dankend angenommen wurde.

Nach der „Stärkung“ ging es dann in Gruppen auf die Pirsch nach den besten Plätzen, dem meisten Spaß und natürlich nach Bällen. Die haben ja die komische Angewohnheit sich immer zu Verstecken und was noch schlimmer ist – erfolgreich).

Von den Zielen her war es doch recht unterschiedlich, zum einen gab es auch Löcher wo der Ball drin verschwinden sollte wie z.B. ein eingegrabener Autoreifen oder ein Topf. Wer bei dem Autoreifen an normale Fahrzeuge denkt, irrt gewaltig. Bei dem betreffenden Reifen handelt es sich ehr um ein kleines Modell mit einem Innendurchmesser von 11 cm – also schon fast Platzstandard. Dann gab es noch Bäume als Ziel oder einen Klangkörper. Bei diesem handelt es sich um einen abgetrennten Kopf einer Gasflasche der beim Treffen einen schönen Ton erzeugt.
Das neuste und auch“gefährlichste“ Ziel ist eine Waschmaschine. Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut um uns ein neues Ziel zuzulegen. Ein Waschvollautomat von LG.
Hier ein paar Details:
Energie-Effizienzklasse: A
Energieverbrauch: 1,19 kWh
Waschwirkungsklasse: A
Schleuderwirkungsklasse: A
Schleuderdrehzahl: 1.400 U/min
Füllmenge: 7,0 kg
Wasserverbrauch: 49,0 Liter
Geräuschemissionen: Waschen/Schleudern (dB(A) re 1 pW).: 53/69
Wer kann den schon behaupten solch Hochwertige Ziele sein Eigen nennen zu können?
Aber erst einmal zurück zum Spiel. Also es sollte auf alle Fälle Spaß machen und jeder sollte sein Spiel spielen. So ernst wollte das Turnier keiner sehen, Gewinnen wollten aber sicher doch alle!?!
Was sollte denn auch so schwierig sein alle Ziele erfolgreich zu „bekämpfen“? Nichts außer das eigene Un-vermögen steht einem da im Weg. Wie nicht anders zu erwarten, die ersten Bälle wollten sich wieder einmal nicht zum fliegen überreden lassen. Links in das hohe Gras oder rechts in die Büsche. Dagegen ist Ostereier suchen ein leichtes Hobby.

Zumindest lief es nicht schlecht für Teile der Starter, auch die Leipziger Herausforderer hielten gut mit und wollten doch sicher auch den Sieg mit nach Hause nehmen wenn wir sie lassen würden. Da wir ja in Gruppen unterwegs waren, konnte man des öfteren ein lautes „Sche..“ oder andere Kraftausdrücke vernehmen. Das dann so viel bedeutete das dem eigenen Sieg nicht so viel im Weg stehen würde wenn man sich nicht all zu brasselig anstellt. Abgerechnet wird ja bekanntlich am Schluss, warten wir mal das Endergebnis ab.
Nach knapp zwei Stunden waren dann auch alle durch und der Glühweinofen konnte noch mal mit arbeiten beginnen und den Glühwein auf Temperatur bringen. Nebenbei begann das lustige rechnen der Gesamtergebnisse.
Zumindest hatten fast alle den Parcours beendet, Ricardo und Sohnemann mussten leider vorzeitig nach Hause.
Zwischen dem schlechtesten und dem besten Ergebnis lagen dann auch 109 Schläge. Wobei das schlechteste Ergebnis von einem Kind kam. (Da sollten wir evtl. 100 Schläge abziehenzwinkern )
Den 3. Platz mit 66 Schlägen erreichte Kirsche,
den 2. Platz mit 54 Schlägen erreichte Inge, und
den 1. Platz mit 44 Schlägen erreichte rebel.
Auf den folgenden Plätzen platzierten sich dann die Herausforderer aus Leipzig. Vielen dank an euch für die Herausforderung, das nächste mal dann in Leipzig. Und mal sehen wie wir bei euch abschneiden werden.
Noch was zur Waschmaschine, nicht das ihr denkt das wir einen Stromanschluss auf den Elbwiesen verlegt haben, von dieser Maschine steht nur noch das Gehäuse und die Öffnung dient als Ziel und wie sich herausstellte als ein Anspruchsvolles. Bis zu 20 Schläge für dieses Ziel waren dabei.