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Archiv der Einträge: August, 2012
  • so langsam bekomme ich das Gefühl, nicht mehr allein zu sein in dieser Golf Welt

    Alex, ein Blogger von Nur Golf - hat mir den Glauben zurück gegeben das es doch noch Vernunftbegabte Golfer gibt die mit der derzeitigen Politik des DGV nicht einverstanden sind und sie auch in Bezug auf ihre gemachten Außerungen als Kontraproduktiv empfindet.

    Tja Alex, das ist auch einer der Gründe, warum es in Deutschland so viele Crossgolfer gibt. Wir und ca. 4 Millionen andere werden von diesem schönen Sport ausgeschlossen. Das hat auch das Golf Journal schon vor Jahren geschrieben mit der Artikelserie Rettet Golf. Das muss man sich einmal Vorstellen - 4 Millionen würden gern Golf spielen und tun es aus diversen Gründen nicht.

    Vielleicht sollten die Golfer einen eigenen Golfverband gründen, und zwar einen für Golfer und nicht wie der DGV zur Aufrechterhaltung des Staus Quo.

    Damit ihr euch einen kleinen Überblick verschaffen könnt, hier ein Teaser:

    Holographischer Unsinn

    Normalerweise gebe ich meinen Posts ja doppeldeutige Namen. Ich mag das irgendwie.
    Heute aber mal nicht, denn der Titel ist genauso gemeint wie er da steht.
    Heute dreht es sich nämlich um holographischen Unsinn.
    Genauer gesagt um die kleinen Hologramme, die (fast) jeder von uns mittlerweile auf seine Mitgliedskarte findet.
    Gleich mal vorweg: Wer ein solches nicht hat, den bedaure ich schonmal im Voraus. Er outet sich damit nämlich als Sparfuchs, als Geizhals, als jemand, der den Sport kaputt macht und nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist. Und vermutlich steckt er auch hinter Hurricans, Hungerkatastrophen und dem Niedergang der FDP. Wobei man über die Sinnhaftigkeit von letzterem sicher streiten kann.
    Aber zurück zum Thema.

    Den ganzen Artikel findet ihr bei NurGolf.Blogspot.de

  • Wie sieht die Zukunft im Golf in Deutschland aus

    Ja diese Frage stelle ich mir nicht nur allein - zumindest eine Golfzeitschrift hat diese Frage mit erkannt und versucht Lösungsvorschläge anzubieten. Ich meine das Golf Journal, die einzigste Golfzeitschrift die sich in letzter Zeit überhaupt mit diesem Thema und dann auch noch Kritisch auseinander setzt. Eine wirklich erfrischende Art Golf zu beleuchten und zu hinterfragen, die man aus der deutschen (schreibenden) Golflandschaft so gar nicht kennt und gewohnt ist - es sei denn, man liest Blogs.

    Zuvor hat sich schon der Bloger GolfNerd einem Thema angenommen und die Golfzeitschriften und deren Artikelschreiber mal auseinander genommen: Ein digitaler Weckruf an die lieben Kollegen.

    Hier eine kleiner Abriß:
    Was mache ich hier eigentlich? Und was machen eigentlich meine lieben Blogger-Kollegen? Die Antwort ist relativ einfach. Wir schreiben über Golf. Wir machen das mit Leidenschaft. In unserer Freizeit. Manch einer hat davon nicht gerade viel – und doch setzen wir uns mehr oder weniger regelmäßig an die Tastatur, recherchieren Geschichten, machen Fotos, wühlen uns durch Statistiken und berichten über Turniere, Spieler, Plätze und persönliche Befindlichkeiten.

    Und es geht in dem Artikel munter so weiter. Lesen lohnt sich auf alle Fälle. Ist die Sicht doch im großen und ganzen mit meiner fast Deckungsgleich. Im Grunde genommen sind die Kostenlosen Golfzeitschriften schon eine Strafe und lohnen erst gar nicht aufgeschlagen zu werden. Falls man da ein kritisches Wort zu lesen bekommt, kann es sich nur um einen Schreibfehler handeln.
    Das das nicht nur ich so sehe, sieht man auch an den Komentaren zu diesem Thema.

    Alles in den Beiträgen der Golfzeitschriften ist immer Super, Bestens, Meisterschaftsmäßig, Delux, 17,3 Sterne mäßig und was es sonst noch alles für Superlative gibt. Um sich so einen Scheiß aus den Fingern zu saugen muss man nicht nur High sein, sondern auch noch total Verblödet - was glaubt ihr denn wer euch das Glauben soll was da steht?
    Dazu kommen dann immer noch Reisetipps, wo der Normale Mensch nie hinkommt, zweites den Preis eh nicht bezahlen kann und unter den schlechtesten Bedingungen gar nicht eingelassen wird - da nicht Exqlusiv genug.

    Zu diesem Qualitätsjournalismus passt dann auch noch der Beitrag vom Linksgolfer der die GolfTime auseinander nimmt.

    Gewinne, Gewinne, Gewinne: Zufalls-Sieger bei der Golf Time

    Aus dieser Disskusion heraus, hat sich der GolfNerd das neue Golf Journal besorgt und sich dem nächsten Artikel des Golf Journals angenommen - Golf 2.0, auch wenn die Disskusion im Facebook Acc vom Golfjournal nicht so richtig losgeht - spricht es doch wichtige Themen an.

    Für mehr Golfer und weniger Mitglieder!
    “Wie modern ist unser Sport?”, fragt das aktuelle Golf Journal auf der Titelseite. “Golf 2.0″ prangt darüber  in dicken Lettern. Eine interessante Frage, die allerdings nicht wirklich beantwortet wird. In dem ausführlichen und lesenswerten Dossier von Stefan Maiwald (der mich auch dazu gebracht hat, das GJ mal wieder zu kaufen) geht es eher darum, wie man den Sport populärer machen kann – und neue Spieler an Golf heranführt.

    Auch der Absatz: Platzreife, Klassengesellschaft bei den DGV-Ausweisen, Verteufelung von Fern- und VCG-Mitgliedschaften... stimmt. Das habe ich selber unzählige male in einigen deutschen Golfforen angesprochen und bemängelt. Dafür gab es aber auch jede Menge Prügel und vor allem Unverständnis. Wer es nicht glaubt, der kann das Thema sehr gern mal im Spicy Forum anbringen, ihr werdet euch wundern was da alles für Argumente kommen - warum das in Deutschland so sein muss. Das beste ist aber immer: ...weil es schon immer so war... usw.

    Zum Teil sind richtig gute Kommentare in dem Blog eingegangen, auf einige will ich hier noch eingehen.
    Heiko des Nerds persönlicher Graphologe schrieb:
    Offene Plätze sind ein tolle Idee – aber kein “Nicht-Golf-Interessierter” wird sagen oh da ist ein Golfplatz ich fange nun an mit golfen.
    Mittlerweile haben zig Clubs Schnupperkurse / Tage die teils kostenlos oder für eine geringere Gebühr als sie bei offenen Plätzen zu entrichten ist im Programm, wer es testen will und interesse hat der kann es auch bei einem solchen Angebot probieren.

    @ Heiko,
    Das Argument stimmt nicht, wir haben bei uns einen offenen 9 Loch/Ziel Platz eingerichtet auf ca. 12 ha auf dem jeder Spielen kann der will - ohne Einschränkungen - ohne Klimbim. Und es sind mittlerweile so viele Menschen die dort Golfen, die sonst garantiert nicht Golf spiele nwürden, wenn es unseren Platz nicht geben würde.
    Schaffe die Möglichkeiten und du wirst sehen das sie auch angenommen werden.

    Der zweite Punkt - Schnupperkurs, die Menschen wollen Golf spielen und nicht nur Schnuppern - manche aus Spaß an der Freude, andere aus Sportlicher Sicht. Schnuppergolfen ist kein Ersatz für eine richtige Runde auf dem Platz.

    the rambler schrieb:
    Die Vorurteile gegenüber Golf werden vor allem von der nicht spielenden Bevölkerung aufrecht erhalten. (Wenn ich da nur an die Sportskameraden aus dem “Haus der Lügen” denke…).

    Dem kann ich nicht zustimmen. Nimm dir mal eine Beliebige Golfzeitschrift und schau dir die Werbung an. Fällt dir was auf? Vielleicht nicht, da kann ich gern helfen - fast alle Werbung betrifft teure und sehr teure Waren. Nicht die Nichtgolfende Bevölkerung hat diese Vorurteile - sie bekommen sie immer wieder von "Golfern" aufs Brot geschmiert. Das geht auch mit Golfkleidung weiter - ein Polo für 80€, eine Hose für 180€ usw.

    Alexander Rose schrieb:
    Noch ganz kurz zum Vorschlag der offenen 9-Loch Golfplätze. Für Anfänger finde ich das alles toll, stadtnah, schnell und einfach, ohne großen Barrieren-Schnickschnak. Nichtsdestotrotz kann ich mir als langjähriger Spieler nichts schöneres vorstellen als ein toll gepflegter 18-Loch Platz irgendwo im Grünen,...

    Warst du schon einmal in Schottland auf einem öffentlichen "Dorfplatz" golfen? Anscheinend noch nicht, denn mir ist da noch nicht ein einzelner Acker untergekommen. Und das wo das nächste Dorf 10 km weiter auch einen öffentlichen Golfplatz hat und sicher in Konkurenz zueinander steht.

    Das sind erst einmal meine 2ct zu diesem Thema gewesen und ich hoffe doch mal das der GolfNerd weiterhin kritisch mit dem Thema Golf umgehen wird und wir weiterhin so gute Artikel zu lesen bekommen.

  • Der Golfwitz - ich kanns - dürfte ja bekannt sein.

    Aber, ich kanns wirklich noch. Gestern war ich noch mal auf eine schnelle Runde um mal wieder die Golfschläger zu schwingen und es hat sogar recht ordentlich geklappt. Auf alle Fälle besser als erwartet.

    Dazu kommt noch, ich habe mir neue Golfbälle besorgt und Schuld ist da das Golf Journal. Die haben ein Ball Extra gehabt und behandelt welche Bälle für welche Spielstärke geeignet sind. Bisher hatte ich ja fast alles gespielt was nicht wie ein Stein klang und sich auch so anfühlte. Zu Turnieren dann immer Titleist NXT. Bei den Empfehlungen tauchte der aber in meiner Stärke so nicht mit auf und da ich den Bridgestone schon mal gespielt hatte - habe ich mir den e6 besorgt.

    Ich bin auch super damit zurecht gekommen, nur war ich leider mit dem Ball auch um ein paar Meter länger. So das ich auch 3 Bälle in die Wicken gehauen habe. Na ja, so zu sagen meine Opfergabe an den Golfgott. Vom Gefühl her waren die recht gut. Und die werde ich erst einmal weiter spielen und sehen wie sich die Beziehung entwickelt.

    Ich hoffe doch, das ich nächste Woche noch mal auf den Platz komme zum spielen....

  • Cross Golfen mit Holz und Eisen

    Ich bin beim surfen im Internet über ein neues Video von Holz und Eisen gestolpert. Leider lässt es sich hier nicht direkt einbinden, daher hier nur der link zum Video.

    Viel Spaß beim schauen

  • Wieder mal ein Golf Update

    Nachdem wir im Harz im Urlaub waren, konnte ich es mir auch nicht verkneifen einmal Golf spielen zu gehen. Dazu hatte ich mir den Golfclub Rittergut Rothenberger Haus herausgesucht - der mir allein von den Aussagen auf ihrer Homepage positiv aufgefallen ist. Golf ohne Grenzen, ist doch schon mal ein recht guter Name für eine Homepage.

    Der Tag begann wie der letzte aufgehört hat, mit Sonne - wobei der Aufgang schon mal nicht übel war.

    So sind wir also rüber zum Golfplatz gefahren und bekamen, auch dank meiner vorherigen Anmeldung, die Erlaubnis spielen zu dürfen. Das ist ja schon mal erwähnenswert, denn ich besitze keine DGV Karte und bin nur Mitglied im Deutschen Hickory Golfclub.

    Leider hatte ich das Pech, das wir genau den Tag ausgesucht hatten, als 2 Gruppen eine Turnier spielten. Eine war uns ja schon vorher Bekannt gewesen und die hätten uns auch gar nicht gestört - die zweite hat das Zeitfenster aber arg enge gemacht aber das war mir dann erst einmal egal - ich wollte Golf spielen.

    Für das Greenfee habe ich 40€ gelöhnt und ich fand es auch nicht übertrieben, da mir die Anlage gefallen hat und auch der Pflegezustand super war. Das ich mit dem Pflegezustand dann noch meine Probleme bekommen sollte, war dann aber so nicht geplant.

     

    Da ich keinen Driver mit hatte (kann damit eh nicht richtig Umgehen) benutzte ich mein 4er Holz für die Abschläge und die Transportschläge. Und das Holz kam recht oft zum Einsatz, da die Bahnen doch recht lang sind. Natürlich ist mein Slice mit Hölzer nicht gerade förderlich für den Ballverbrauch und die Zielgenauigkeit aber insgesamt habe ich nur 3 Bälle verspielt und dafür aber 8 gefunden - somit da schon mal eine positive Bilanz.

    Das Bild ist von Bahn 13 mir 334 Meter

    Spieltechnisch machte sich die Berg und Talbahnen im Layout bemerkbar und natürlich der harte Boden. Bei meinen flachen Ballflughöhnen, konnte der Ball dannn noch richtig weit rollen und überbrückte somit auch noch mal ein paar Meter.

    Was mir immer wieder auf die Füße fiel, waren die Grüns. Die waren so schnell, das ich meine Probleme hatte den Ball richtig zu dosieren. Also da haben die Greenkeeper eine Super Arbeit abgeliefert.

     


    Die Bahn 16 hier ist auch ganz schön trickie und mit 438 Meter auch noch recht lang.

    Leider hatte ich beim Abschlag wieder meinen Slice drin, und so verspielte ich hier meinen 2. Ball auf der Runde. Normaler Weise hätte ich links von den Fichtenreihe bleiben sollen, aber mein Golfball zog es vor sich rechts davon ins hohe Gras zu verabschieden. Der Ersatzball schaffte es garade mal bis hinter den Damenabschlag - auch keine Leistung.

     


    Bahn 18 mit 396 Meter

    Die Bahn hätte noch mal richtig gut sein können - aber ich Depp musste das noch vermasseln. Mein Dritter Schlag lag ca. 1,5m neben der Fahne und mein Par-Putt lippte aus. Das ich dann noch zwei Putts brauchte - Schwamm drüber.

    Auf alle Fälle habe ich ein paar nette Menschen kennen gelernt, die sich immer wieder für die Verzögerungen durch die Gruppen vor uns entschuldigt haben.
    Hierher komme ich gern wieder um noch mal eine Runde zu drehen.

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